Ursula Svoboda, Eva Scala, Jimmy Gut (Hg.): Gestaltpädagogisch lernen und beraten.Theorie, Praxis und Methoden für die Schule und andere pädagogische Arbeitsfelder

Die Gestaltpädagogik wurde in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts als ganzheitliches pädagogisches Konzept entwickelt, das sich unter anderem auf die humanistische Philosophie, die Themenzentrierte Interaktion, die Gestaltpsychologie und andere fortschrittliche Ansätze beruft. In der Gestaltpädagogik ist das Lernen ein Kontaktprozess, der sich zwischen Lehrer/-in, Schüler/-in und dem Thema ergibt. Dies ist eine Methode, die unabhängig von der Altersgruppe der Schüler/-innen und der Unterrichtsform Gültigkeit hat, also im Kindergarten ebenso wie in der Allgemeinbildenden Schule und der Berufs- und Erwachsenenbildung angewendet werden kann, in pädagogischen wie sozialpädagogischen Zusammenhängen.
In der Gestaltpädagogik wird das Verhältnis der Lehrenden zu den Lernenden beschrieben, das von einem Erkennen der jeweiligen Individualität und Einmaligkeit gekennzeichnet ist. Insofern passt die Gestaltpädagogik gut in die gegenwärtigen fortschrittlichen pädagogischen Ansätze, die das einzelne Kind bzw. den Jugendlichen mit ihrem jeweiligen biographischen Hintergrund in den Fokus nimmt und Lern- und Entwicklungsprozesse im Sinne der neueren Hirnforschung als Beziehungsprozesse definiert.
Insbesondere in Modelleinrichtungen.

 ISBN: 978-3-938620-25-0

Ca. 200 Seiten,  € 19,50 plus Versandkosten

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